Die landschaftliche Umgebung Kärntens, in der Manfred Bockelmann aufwächst, weckt schon früh sein elementares Empfinden für die Natur, und so bleibt die Landschaft auch das beherrschende Element in seiner künstlerischen Arbeit. Die Bilder reflektieren Naturerlebnis in der für den Künstler charakteristischen Handschrift: Wie lautlos einem rein ästhetischen Anliegen folgend, grenzen subtil übereinander gesetzte Horizonte, unterschiedlich nuancierte Farbebenen in transluzider Ölmalerei voneinander ab, lassen den Anklang des geschauten Landschaftsraumes oder gar die Schichtung einer geologischen Formation nachspüren. So, in abstrahierender Formgebung, reduziert er das Gesehene und überlässt Assoziationen der Phantasie des Betrachters. Wie in der fernöstlichen Kunst spielt die Spannung zwischen offenem und geschlossenem Bildraum, das Verhältnis von Linie zur Fläche eine besondere Bedeutung.
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